Website erstellen lassen: Was die Kosten bestimmt

· PAJO Digital GmbH

Ein großer dunkler Quader neben einer langen Reihe kleiner Würfel auf dunkler Fläche, einige davon hell hervorgehoben

Wer eine Website erstellen lassen will, stellt zuerst eine Frage: Was kostet das? Die ehrliche Antwort hat zwei Teile. Der Bau kostet einmal. Der Betrieb kostet jeden Monat, solange die Seite online ist.

Viele Angebote nennen nur die erste Zahl. Wer Angebote allein nach dem Baupreis vergleicht, vergleicht Unvergleichbares. Das eine Angebot enthält den Betrieb für ein Jahr, das nächste gar nicht, das dritte nur den Server.

Dieser Beitrag zeigt, wovon beide Rechnungen abhängen, welche Posten oft fehlen und woran Sie ein gutes Angebot erkennen, bevor Sie eines einholen.

Was den Preis für den Bau bestimmt

Der Umfang. Eine Seite mit Leistungen, Kontakt und Impressum ist schneller gebaut als ein Auftritt mit eigener Unterseite je Leistung, je Standort und je Ansprechpartner. Jede Seite braucht Aufbau, Text und Prüfung. Zählen Sie vorher, was Ihr Betrieb wirklich braucht.

Die Gestaltung. Eine Vorlage ist fertig und wird nur gefüllt. Eine eigene Gestaltung entsteht für Ihren Betrieb, mit Ihren Farben, Ihrem Logo und Ihrer Sprache. Das kostet Zeit und damit Geld. Dafür sieht Ihre Seite nicht aus wie die aller anderen, die dieselbe Vorlage nutzen.

Die Inhalte. Texte und Fotos sind der am häufigsten unterschätzte Posten. Wer schreibt die Texte? Woher kommen die Bilder? Liefern Sie beides fertig, sinkt der Aufwand. Muss der Anbieter texten und fotografieren lassen, steigt er. Klären Sie das vor dem Angebot, nicht danach.

Die Funktionen. Ein Kontaktformular gehört dazu. Terminbuchung, ein geschützter Kundenbereich oder ein Online-Shop sind eigene Bausteine mit eigenem Aufwand, beim Bau und später im Betrieb.

Die alten Adressen. Beim Relaunch kommt ein Posten dazu, den viele vergessen. Aus unserer Arbeit: Ein Dienstleistungsbetrieb hatte eine über Jahre gewachsene Baukasten-Seite mit knapp neunzig Adressen, die in der Suche standen. Beim Neubau musste jede alte Adresse auf ihr neues Ziel umgeleitet werden, damit nichts aus der Suche fällt. Außerdem wusste niemand sicher, ob das Kontaktformular überhaupt ankommt. Beides gehört in ein Angebot, sonst zahlen Sie es später.

Was danach jeden Monat anfällt

Eine Website ohne Pflege veraltet und wird angreifbar. Das ist keine Frage des Ob. Die Frage ist nur, wer es übernimmt: Sie selbst, Ihr Anbieter oder niemand. Der letzte Fall ist auf Dauer der teuerste.

Zum Betrieb gehören:

Ernstfall auch zurückspielen lässt.

die eingesetzten Dienste ändern.

neues Angebot.

Google-Unternehmensprofils.

Ein gutes Angebot benennt diese Posten und sagt, was davon im Monatspreis steckt. Wie wir Bau und Betreuung aufteilen und was beides kostet, steht offen auf unserer Leistungsseite für Websites, für Betriebe aus Worms und dem Kreis Alzey-Worms auch auf einer eigenen Seite für die Region.

Kosten, die im ersten Angebot oft fehlen

Bild- und Schriftlizenzen. Fotos aus Bilddatenbanken und manche Schriften kosten Lizenzgebühren, einmalig oder jährlich. Fragen Sie, ob sie im Angebot stecken und auf wessen Namen sie laufen.

Dienste für Cookie-Banner. Ein Banner wird nötig, wenn eine Seite Inhalte von fremden Servern nachlädt oder Tracking setzt. Der Dienst dahinter ist oft ein eigenes Abo. In unserer Praxis hatten wir eine Website, die mit einem KI-Baukasten gebaut war und Schriften und Skripte von fremden Servern nachlud. Wir haben sie neu gebaut und auf Server in Deutschland umgezogen. Seitdem lädt sie nichts von fremden Servern nach und braucht kein Cookie-Banner. Der Posten ist weg.

Erweiterungen und Tarifstufen. Beim Baukasten wirkt die Grundstufe überschaubar. Eigene Domain, Formular, Statistik oder mehr Speicher liegen aber oft in der nächsten Stufe oder in kostenpflichtigen Erweiterungen. Rechnen Sie mit der Stufe, die Sie am Ende wirklich nutzen.

Die Texte. Wer sie nicht liefert, muss sie schreiben lassen. Das steht selten im ersten Angebot, weil der Anbieter davon ausgeht, dass Sie liefern. Fragen Sie nach.

Der spätere Umzug. Wer aus einem System heraus will, zahlt für die Übernahme der Inhalte und die Umleitung der alten Adressen. Der Fall mit den knapp neunzig Adressen zeigt, wie viel Arbeit daraus werden kann. Dieser Posten steht in keinem Angebot für den Einstieg, aber er kommt.

Baukasten, Freelancer oder Agentur

Die Frage ist nicht, wer billiger ist. Die Frage ist, wer welche Arbeit trägt.

Beim Baukasten tragen Sie sie selbst. Sie bauen, Sie pflegen, Sie prüfen, ob das Formular ankommt. Das kostet keinen Auftrag, aber Ihre Zeit, und zwar dauerhaft.

Ein Freelancer baut. Oft endet die Zusammenarbeit mit der Abnahme, und die Betreuung danach ist Verhandlungssache. Klären Sie vorher, wer erreichbar ist, wenn die Seite in zwei Jahren ein Update braucht.

Eine Agentur trägt Bau und Betrieb, mit mehr Abstimmung und einem Vertrag, der beides regelt. Wie das bei uns aussieht, zeigen die Websites, die wir gebaut haben.

Die Frage dahinter ist bei allen drei Wegen dieselbe: Wer kümmert sich in zwei Jahren? Wer darauf eine Antwort hat, hat das passende Modell gefunden.

Fünf Fragen an jedes Angebot

  1. Was genau ist im Festpreis enthalten? Nur so sehen Sie, ob Texte, Fotos

und Umleitungen dazugehören oder später extra kommen.

  1. Was kostet der Betrieb im Monat, und was ist darin? Ein Monatspreis ohne

Leistungsliste sagt nichts aus.

  1. Wem gehören Domain und Zugänge? Laufen sie auf den Anbieter, hängen Sie

beim Wechsel von seinem Entgegenkommen ab.

  1. Wer macht Updates und Sicherung? Steht hier niemand, stehen hier in

Wahrheit Sie.

  1. Was passiert mit alten Adressen und Inhalten? Beim Relaunch entscheidet

diese Antwort, ob das, was heute gefunden wird, morgen noch erreichbar ist.

Der Punkt

Eine Sache können Sie heute tun, ohne uns und ohne Angebot: Sehen Sie in Ihren Rechnungen nach, was Sie im Monat für Ihre Website zahlen und wofür. Server, Domain, Baukasten, Banner-Dienst, Betreuung.

Finden Sie es auf Anhieb, haben Sie die Grundlage für jedes Gespräch und für jeden Vergleich. Finden Sie es nicht, wissen Sie, wo Sie anfangen müssen.